Touristische Themen:


muschel Jakobs Pilgerweg:

Pilgern auf dem Jakobsweg ist so populär wie schon lange nicht mehr. Heutzutage wandeln jedes Jahr ebenfalls tausende auf den uralten Pfaden und kehren fasziniert zurück. Auch in der Pfalz kann man diesem Phänomen – im wahrsten Sinne des Wortes – nachgehen, denn weit mehr als 100 Kilometer Pilgerweg führen durch die Pfalz.

Es gibt zwei Wanderpfade, die sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad zurückgelegt werden können. Sie starten jeweils in Speyer und enden im Kloster Hornbach:

Die nördliche Route führt über das Neustadter Tal, den Raum Kaiserslautern, Landstuhl und Homburg; die südliche weist den Weg über Landau, Klingenmünster, Birkenhördt, Busenberg und Kröppen.

Der Weg ist gut ausgeschildert mit Muschelemblemen (weiße Muschel auf blauem Grund) und Infotafeln mit Standortbeschreibung und allerlei Wissenswertem.

Mögliche Einstiegspunkte sind:

    • Trippstadt
    • Gelterswoog
    • Landstuhl
    • Hauptstuhl
    • Vogelbach
    • Lambsborn
    • Kirrberg
    • Zweibrücken
    • Kloster Hornbach

Wanderwege durch das Pfälzer Hügellandsandsteine

Die regionalen Rundwanderwege der Verbandsgemeinde Weilerbach bieten sich wunderbar für Spaziergänger wie für erfahrene Wanderer an.

Sie sind abwechslungsreich und informativ angelegt, neu ausgeschildert und für jeden gut begehbar:

Wandern auf den Spuren der Kelten und Römer (ca. 15 km).
Finden Sie mehr heraus über den Abbau verschiedener Erze am Eulenkopfmassiv im 17. und 18. Jahrhundert (ca. 15 km).
Wie und warum Westpfälzer in der Welt herumkamen (ca. 26 km).
Folgen Sie den Spuren alter Mühlräder
(ca. 11 km). 




Vor und Frühgeschichte


 

Länge:  15 km

Verlauf: um Weilerbach und Rodenbach

Symbol: orange Keltische Schnabelkanne

Hintergrund: Keltische und römische Besiedlung unserer Region.

Sehenswürdigkeiten an der Wanderroute: 

  • Keltisches Fürstengrab, Rodenbach - Rekonstruktion eines keltischen Fürstengrabes aus der Là-Tène-Zeit (400 v. Chr.)
  • Skulpturenweg Rodenbach
  • Reinhard-Blauth-Museum Weilerbach
  • Katholische Kirche (12. Jahrhundert) und protestantische Kirche (19. Jahrhundert) Weilerbach

Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten:

  • Keltisches Fürstengrab Rodenbach: April bis Oktober
  • Skulpturenweg Rodenbach: ganzjährig
  • Reinhard-Blauth-Museum Weilerbach: Sonntag 15.00 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung
  • Kirchen in Weilerbach: täglich geöffnet

Versuche der Erzgewinnung am Eulenkopf


 

Länge: 15 km

Verlauf: um Erzenhausen und Eulenbis

Symbol: grüne gekreuzte Hämmer

Hintergrund: Versuch des Abbaus verschiedener Erze am Eulenkopfmassiv im 17. und 18. Jahrhundert

Sehenswürdigkeiten: 

  • Obstbaumlehrpfad
  • Tropfsteinhöhle
  • diverse Steinbrüche und Pingenfelder
  • Eulenkopfturm
  • Beerewei(n)-Museum
  • als "Abstecher": Stollen "Fuchsloch", Stein-Peter-Höhle

Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten:

  • Obstbaumlehrpfad: ganzjährig
  • Tropfsteinhöhle: April bis September
  • Eulenkopfturm: ganzjährig
  • Beerewei(n)-Museum: nach Vereinbarung, Tel. 06374/1310

 

Musikantentum in der Westpfalz

 

Länge: 27,5 km

Verlauf: um Mackenbach, Fockenberg-Limbach, Reichenbach-Steegen, Albersbach, Kollweiler und Schwedelbach

Symbol: blauer Musikant

Hintergrund: Etwa von der Mitte des 19. Jh. bis zum Zweiten Weltkrieg zogen jährlich tausende Musiker aus der Westpfalz mit Orchestern in die Welt, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen. Hauptort im Westpfälzer Musikantenland war Mackenbach.

 

Wanderweg "Mühlenrundwanderweg"

um Eulenbis/Pfeifertal, Kühbörncheshof und Katzweiler